Ein im Zusammenhang mit Corona-Impfungen gesuchter Arzt ist nach jahrelanger Flucht in Südamerika gefasst worden. Ein Sprecher des Landgerichts in Augsburg erklärte, dass der Mediziner in Paraguay festgenommen worden sei.
Dem 75 Jahre alten Mann wird vorgeworfen, dass er in seiner Hausarztpraxis im schwäbischen Wemding im Jahr 2021 bei 176 Patienten Scheinimpfungen vorgenommen habe. Den Impfstoff soll er entsorgt und den Impfwilligen nur leere Spritzen ins Gesäß gestochen haben. Die Staatsanwaltschaft geht von 314 manipulierten Erst- und Zweitimpfungen aus.